Hühneraugen sind lästig und können ziemlich schmerzhaft sein. Außerdem bieten sie keinen schönen Anblick. Jeder, der seine Füße pflegt, möchte sie rasch und möglichst ohne großen Aufwand loswerden.
Die unliebsamen Hühneraugen entstehen meist durch das Tragen zu enger Schuhe. Oft treten sie an den Fußsohlen und an den Zehen auf. Dort verhärtet sich das Gewebe und bildet eine "Wurzel", sodass die betroffenen Stellen beim Laufen und längerem Stehen schmerzen. Manchmal können sich bestimmte Organerkrankungen oder Bluthochdruck durch das Auftreten von Hühneraugen bemerkbar machen.
Zunächst lassen sich die Schmerzen durch die Verwendung von Hühneraugenpflastern lindern. Meist enthalten diese Pflaster vorwiegend Salizylsäure. Im Sortiment der Online-Shops gibt es spezielle Druckschutz-Pflaster, damit man trotz Hühneraugen fast beschwerdefrei laufen kann. Die verhärteten Stellen an den Füßen kann man nach einem Fußbad vorsichtig mit Bimsstein bearbeiten. Wenn man es zunächst lieber mit Hausmitteln oder pflanzlichen Tinkturen versuchen möchte, tropft man z. B. frischen Saft von Löwenzahnpflanzen auf die betreffende Stelle und lässt ihn eintrocknen. Diese Behandlung setzt man mehrere Tage fort, und meist verschwindet dann das Hühnerauge. Einige Betroffene verweisen auf die gute Wirkung von zerkleinerten Efeublättern, die man über Nacht als Brei auf das Hühnerauge aufstreicht und den Fuß bzw. den Zeh mit einem Verband umwickelt. Andere erzielten gute Erfolge mit salzigem Zwiebelbrei oder Zitronenscheiben und empfehlen anschließend ein Fußbad. Man kann es auch mit Tinkturen auf Salizylsäure-, Milchsäure- oder Essigsäurebasis versuchen, denn dadurch werden die harten Hautschichten allmählich aufgeweicht. Vor der Anwendung sollte man den betreffenden Beipackzettel genau lesen. Oft wird empfohlen, auf die Haut rund um das Hühnerauge eine fetthaltige Creme oder Salbe aufzutragen, um die gesunde Haut zu schützen.
Vom Podologen, einer Fachkraft für medizinische Fußpflege, lässt man sich die Hühneraugen entfernen, wenn keine andere Methode funktioniert und die Stellen sehr schmerzen. Das wird besonders Diabetikern und allen, die an Durchblutungsstörungen leiden, empfohlen. Vor allem bei Tiefsitzenden Hühneraugen können operative Eingriffe wirkungsvoll sein. Am besten ist es, der Entstehung von Hühneraugen durch das Tragen von bequemen und fußfreundlichen Schuhen vorzubeugen. Wenn möglich, sollte man öfter barfuss laufen. Dadurch vermeidet man die Bildung von Druckstellen an den Fußsohlen und an den Zehen.
10. Februar